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DAS KOOIKERHONDJE
FCI Standard Nr. 314/24.09.1991/D
Übersetzung: Niederlande, 10. März 1989

URSPRUNG

Dieser kleine Spaniel, der heute noch wie früher in den Ententeichen vortreffliche Arbeit leistet, ist ein echter kleiner, aufgeweckter, harmonisch gebauter Jagdhund von attraktiver Farbe und glänzendem, reichlich befedertem Haarkleid.

KLASSIFIKATION i.d. F.C.I:
Gruppe 8, Sektion 2 (Stöberhunde)

KURZER GESCHICHTLICHER ÜBERBLICK:
Diese niederländische Rasse ist nun auch anerkannt:
der "Raad van Beheer" hat am 18. Juni 1966 den vorläufigen Standard genehmigt. Die Baronin van Hardenbroek, die für viele andere Rassen verantwortlich zeichnete, hat mit dieser Rasse der holländischen Rassenvielfalt ein weiteres Kleinod beigefügt. Es werden heute Hunde von guter Qualität in genügender Anzahl gezüchtet. Der jährlich stattfindende Tag des Kooikerhondjes hat viel zum heutigen Stand der Entwicklung dieser Jagdhunderasse beigetragen. ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD DES HUNDES: Lebhafter, aber nicht lärmender, zweifarbiger Hund von nahezu quadratischem Körperbau. Gut befederte Rute und aufrecht getragener Kopf.

WICHTIGE MASSVERHÄLTNISSE

Die Länge beträgt etwas mehr als die Widerristhöhe. Die Länge von Oberkopf und Nasenrücken ungefähr gleich.

VERHALTEN UND CHARAKTER

 Fröhlich, doch nicht lärmend, sehr auf seine Umgebung eingestellt, freundlich, gutartig und aufmerksam.

KÖRPERBAU

Schädel: genügend breit, mäßig gewölbt

Stop: deutlich, doch nicht zu tief

Nasenspiegel: schwarz 

Fang: nicht zu tief im Profil

Lefzen: nicht überhängend

Jochbein: gut ausgefüllt

ZEICHNUNG: bevorzugt wird eine weiße Blesse und orangerote Wangen

AUGEN: mandelförmig, dunkelbraun, mit freundlichem, aufmerksamem Ausdruck

OHREN: mäßig groß, etwas oberhalb der Linie zwischen Nasenkuppe und Augenwinkel angesetzt, ohne weiß, an den Wangen anliegend getragen. Lange Behaarung, erwünscht sind schwarze Haarspitzen (Ohrringe).

GEBISS: normales Scherengebiss; Zangengebiss zulässig

HALS: Gerade und sehr bemuskelt

RUMPF: Rücken kräftig

Brust tief, mit genügend gewölbten Rippen.

Rute waagrecht bis fröhlich getragen, nicht gekrümmt. Gut entwickelte Befederung mit weißem Büschel. Die Schwanzwirbel bis zum Sprunggelenk reichend.

LÄUFE UND PFOTEN:

Vorderhand: gerade, mit nicht zu langen Fahnen.

Hinterhand: reichlich befedert, jedoch nicht unterhalb der Sprunggelenke.
Sprunggelenk genügend gewinkelt.

Pfoten: klein, gut geschlossen und kurz behaart.

GANGART: fliesend und elastisch, nicht steppend.

HAARKLEID:

Haarbeschaffenheit: von mittlerer Länge, leicht gewellt bis glatt, nicht kräuselnd, gut anliegend, nicht zu dünne Haare, gut entwickeltes Unterhaar, leicht zu halten.

Farbe klar abgegrenzte, hellere orangerotfarbige Platten auf weißem Grund. Die Orangerote Farbe muss überwiegen. Schwarzbunt und dreifarbig sind nicht zulässig.

GRÖSSE: Widerristhöhe von ca. 35 – 40 cm

N.B.: Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Skrotum befinden.